Breathwork, Energiearbeit & Coaching
AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für das 3-Monats-Programm von Anna Zaucher
Anna-Christin Zaucher
Lucy-Lameck-Straße 48
12049 Berlin
Deutschland
§ 1 Anwendungsbereich
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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Teilnahme an dem von der Anbieterin angebotenen 3-Monats-Programm (Coaching, Breathwork und energetische Begleitung), die zwischen der Anbieterin und ihren Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kunde“) geschlossen werden.
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Entgegenstehende oder von diesen AGB abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung. Dies gilt auch dann, wenn die Anbieterin ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.
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Die AGB gelten unabhängig davon, ob der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB oder Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften.
§ 2 Leistungen
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Die Anbieterin bietet ein zeitlich befristetes 3-Monats-Programm an, das insbesondere aus Coaching-Gesprächen, Breathwork-Sessions, energetischer Begleitung sowie begleitenden Inhalten und Übungen besteht. Die Sessions können online (zum Beispiel per Videokonferenz) oder vor Ort in Berlin stattfinden.
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Inhalt, Umfang und Struktur des Programms ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung und dem individuellen Angebot der Anbieterin. Die Anbieterin ist berechtigt, das Programm inhaltlich und organisatorisch in zumutbarem Umfang anzupassen, soweit der Gesamtcharakter des Programms erhalten bleibt.
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Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Erfolg. Insbesondere wird weder ein gesundheitlicher noch ein wirtschaftlicher oder persönlicher Erfolg zugesichert. Die Verantwortung für Umsetzung und Ergebnis liegt beim Kunden.
§ 3 Zustandekommen des Vertrages
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Die Darstellung des Programms auf der Website oder in sonstigen Unterlagen stellt noch kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Einladung zur Kontaktaufnahme.
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Der Vertrag kommt zustande, wenn
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die Anbieterin dem Kunden ein Angebot in Textform (zum Beispiel per E-Mail) unterbreitet und
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der Kunde dieses Angebot in Textform annimmt oder die Teilnahme verbindlich bestätigt (zum Beispiel per E-Mail oder unterschriebener Vereinbarung).
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Mit Annahme des Angebots meldet sich der Kunde verbindlich für das 3-Monats-Programm an.
§ 4 Vertragsdurchführung, Termine, Mitwirkungspflichten
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Die konkrete Terminplanung für Sessions erfolgt in Abstimmung zwischen Anbieterin und Kunde. Termine können persönlich, per E-Mail oder über ein Online-Buchungstool vereinbart werden. Es gibt immer einen festen Termin.
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Der Kunde ist verpflichtet, bei der Durchführung des Programms in zumutbarem Umfang mitzuwirken. Dazu gehören insbesondere:
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das pünktliche Erscheinen zu vereinbarten Terminen
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die Sicherstellung der technischen Voraussetzungen bei Online-Sessions (stabile Internetverbindung, funktionierende Kamera und Mikrofon, ruhige Umgebung)
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die eigenverantwortliche Umsetzung von Übungen und Reflexionsaufgaben zwischen den Sessions
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Sagt der Kunde einen vereinbarten Termin ab, gilt:
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Absagen bis 24 Stunden vor dem Termin können einmalig kostenfrei verschoben werden
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bei späteren Absagen oder Nichterscheinen ohne wichtigen Grund gilt die Leistung als erbracht; ein Anspruch auf Nachholung besteht in diesem Fall nicht
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Kann ein Termin aus Gründen, die in der Sphäre der Anbieterin liegen (zum Beispiel Krankheit), nicht stattfinden, wird ein Ersatztermin angeboten. Weitere Ansprüche des Kunden entstehen hieraus nicht.
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Ein Anspruch auf Pausierung oder Verlängerung des 3-Monats-Programms besteht grundsätzlich nicht. Änderungen können im Einzelfall einvernehmlich in Textform vereinbart werden.
§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen
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Die Höhe der Vergütung für das Programm ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot der Anbieterin. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro. Soweit Umsatzsteuer anfällt, wird diese ausgewiesen.
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Die Vergütung ist, sofern nichts anderes vereinbart ist,
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entweder vollständig vor Programmbeginn fällig oder
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in vereinbarten Raten während der Programmlaufzeit zahlbar.
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Bei Ratenzahlungsvereinbarungen bleibt der Gesamtbetrag des Programms auch dann geschuldet, wenn der Kunde das Programm vorzeitig abbricht oder Leistungen nicht in Anspruch nimmt, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor, den die Anbieterin zu vertreten hat.
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Gerät der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, ist die Anbieterin berechtigt,
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weitere Leistungen bis zum Ausgleich der offenen Beträge zurückzuhalten und
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bei einem Verzug von mehr als zwei fälligen Raten den Vertrag außerordentlich zu kündigen und die gesamte noch ausstehende Vergütung bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit zu verlangen.
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Aufrechnungsrechte stehen dem Kunde nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der Anbieterin anerkannt sind.
§ 6 Laufzeit und Kündigung
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Der Vertrag wird für eine feste Laufzeit von drei Monaten ab dem vereinbarten Programmstart geschlossen.
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Eine ordentliche Kündigung während der Laufzeit ist ausgeschlossen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
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Eine Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Textform (zum Beispiel per E-Mail).
§ 7 Gesundheitliche Eigenverantwortung, kein Ersatz für Therapie
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Das Programm richtet sich an psychisch stabile, eigenverantwortliche Personen. Es ersetzt keine ärztliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung.
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Der Kunde bleibt während des gesamten Programms selbst für seine körperliche und seelische Gesundheit verantwortlich. Er ist verpflichtet, bestehende körperliche oder psychische Erkrankungen, relevante Vorerkrankungen sowie laufende Behandlungen vor Programmbeginn mitzuteilen, soweit diese für die sichere Durchführung der Sessions relevant sein können.
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Die Anbieterin stellt keine Diagnosen, gibt keine Heilversprechen ab und nimmt keine Heilbehandlungen im medizinischen Sinne vor.
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Zeigen sich im Verlauf des Programms Anzeichen einer erheblichen psychischen Instabilität, ist die Anbieterin berechtigt, die Zusammenarbeit zum Schutz des Kunden vorzeitig zu beenden oder zu unterbrechen und den Kunden an medizinische oder therapeutische Fachstellen zu verweisen. Der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen bleibt bestehen.
§ 8 Haftung
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Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
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Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet die Anbieterin nur für Schäden,
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die auf der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht beruhen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf,
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und der Höhe nach nur für den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
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Eine weitergehende Haftung der Anbieterin ist ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten etwaiger Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.
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Ansprüche aus Produkthaftungsgesetz bleiben unberührt.
§ 9 Vertraulichkeit
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Die Anbieterin behandelt alle Informationen, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit über den Kunden erhält, vertraulich und gibt diese nicht an Dritte weiter, soweit keine gesetzliche Verpflichtung zur Offenlegung besteht oder der Kunde ausdrücklich eingewilligt hat.
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Der Kunde verpflichtet sich, Inhalte aus Sessions sowie persönliche Informationen anderer Teilnehmer, sofern Gruppenelemente stattfinden, vertraulich zu behandeln und nicht nach außen zu tragen.
§ 10 Urheberrecht und Nutzungsrechte
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Sämtliche Unterlagen, Arbeitsblätter, Meditationen, Audio- oder Videoaufzeichnungen und sonstige Inhalte, die dem Kunden im Rahmen des Programms zur Verfügung gestellt werden, sind urheberrechtlich geschützt.
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Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur persönlichen Nutzung während und nach der Programmlaufzeit.
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Eine Weitergabe, Vervielfältigung, öffentliche Zugänglichmachung oder sonstige Nutzung zu gewerblichen Zwecken ist ohne ausdrückliche Zustimmung der Anbieterin nicht gestattet.
§ 11 Widerrufsrecht
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Ist der Kunde Verbraucher im Sinne des § 13 BGB und wird der Vertrag im Wege des Fernabsatzes (zum Beispiel per E-Mail, Telefon oder Online-Buchung) geschlossen, steht dem Kunden das gesetzliche Widerrufsrecht zu.
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Über das Widerrufsrecht wird der Kunde in einer gesonderten Widerrufsbelehrung informiert.
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Beginnt das Programm auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist, gilt:
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Der Kunde bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt.
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Bei einem Widerruf nach bereits erbrachten Leistungen schuldet der Kunde einen angemessenen Wertersatz für die bis dahin erfolgten Leistungen.
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§ 12 Schlussbestimmungen
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Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
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Ist der Kunde Verbraucher, gelten für Gerichtsstand und anwendbares Recht die gesetzlichen Regelungen.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder handelt als Unternehmer im Rahmen seiner selbstständigen Tätigkeit, ist ausschließlicher Gerichtsstand der Sitz der Anbieterin in Berlin. -
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: Dezember 2025